"Sweaty" ist ein an der Hochschule Offenburg entwickelter Fußball spielender, humanoider Roboter, der seit 2014 in Brasilien regelmäßig bei der RoboCup-Weltmeisterschaft gegen andere humanoide Roboter internationaler Hochschulen und Universitäten antritt.

Mit den Erfahrungen von 2014 aus Brasilien entwickelte das Team bis 2016 einen neuen Roboter. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger überzeugte der neue Sweaty mit stärkeren Antrieben, einer erhöhten Rechenleistung, minimiertem Spiel in allen Gelenken und Getrieben sowie einer verstärkten Mechanik. Damit war das neue Modell gegenüber dem ersten wesentlich besser und erspielte so bestens gerüstet bei der Weltmeisterschaft 2016 in Leipzig den zweiten Platz. 

Als Vize-Weltmeister zurück nach Offenburg ging es direkt daran, Sweaty weiter zu optimieren. Jede Erfahrung wurde genutzt, um den humanoiden Roboter zu verbessern. Außerdem wurde mit Sweaty junior ein zweiter humanoider Roboter geschaffen, der 2019 in Sydney erstmals gemeinsam mit Sweaty antrat. In Sydney wurde Sweaty ebenfalls Vize-Weltmeister.

Bei der ersten virtuellen Ausgabe des RoboCups 2021 holte das Team den Weltmeister-Titel.

2022 gilt es nun den Titel beim RoboCup in Bangkok zu verteidigen. 

Das Team

Das Team besteht aus Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Doktoranden und Studierenden der Fachbereiche Maschinenbau und Verfahrens-, Elektro-, Medizin-, Informationstechnik sowie Medien und Informationswesen. Durch das Zusammenspiel aller Fakultäten nimmt Sweaty seit 2014 am RoboCup erfolgreich teil.

 

Das Projekt

In diesem Projekt der Hochschule Offenburg wird ein autonomer Roboter entwickelt, der beim RoboCup gegen Roboter anderer internationaler Hochschulen und Universitäten antritt. Anhand des Projekts können die beteiligten Studierenden, die während der Studiums erlernte Theorie, in die Praxis umsetzen und durch eigene kreative Ideen ergänzen. Dabei werden viele verschiedene Themengebiete behandelt wie zum Beispiel Konstruktion, Bewegungsanalysen, Steuerung und künstliche Inteligenz und vieles mehr. Hier findet ihr einen Überblick zur verwendten Technik.

Ziel des Projekts ist, einen Roboter zu entwickeln, der bis 2050 gegen den dortigen Fußball-Weltmeister antritt und diesen auch besiegen kann.

 

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